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Theo´s Tipp im März 2019

Liebe Gartenfreunde,

in diesem Jahr ist die Natur wieder recht weit. Die Narzissen stehen am 01. März kurz vor der Blüte. Der Februar hat sich mit frühlingshaft warmen Wetter verabschiedet. Dieses Jahr liegt Ostern spät. Gut für alle, so ist genügend Zeit, den Garten zu richten.

Viele Gartenfreunde entdecken Ihr Herz für die Bienen und Hummeln. In Bayern haben in einem Volksbegehren genügend Wahlberechtigte für die Ausweitung des Bienenschutzes gestimmt. Meines Erachtens ist auch der Gartenbesitzer gefordert. In unserer schönen Kulturlandschaft können wir weitere wertvolle Oasen schaffen. Fragen Sie nach speziellen Blumensaatmischungen und Blumenzwiebelmischungen, wenn Sie mithelfen wollen. Bitte achten Sie auf heimische Mischungen, die auch von unseren Insekten genutzt werden können. Auch spezielle Bienennistkästen helfen. Für mich besteht ein schöner Garten nicht nur aus der Flora, also den Pflanzen sondern auch aus der Fauna, den Tieren an denen ich mich erfreue. Unsere Tiere im Garten freuen sich z.B. über etwas Mulch über den Beeten. Darunter gedeiht das Bodenleben besonders gut und Igel und Drosseln haben was zum Scharren und Fressen. Wer den Platz hat, sollte auch über eine Hecke nachdenken. Gut für die Natur ist eine Weißdornhecke, die Blüten, Früchte und Schutz bietet. Nistkästen sollte man frühzeitig aufhängen. Die Vögel suchen schon. Wie wäre es mit einem Obstbaum, wenn Platz ist. Auch dieser ist wertvoll dank der Blüten und Früchte. Im März kann noch die günstige wurzelnackte Ware gepflanzt werden.

Unkraut, das jetzt sprießt, lässt sich noch relativ schnell entfernen. Dabei werden die Beete gesäubert und die Erde gelockert. Die Qualität der Erde verbessern wir mit etwas reifem Kompost. Dies gibt den Pflanzen eine optimale Starthilfe.

Nun ist auch Zeit für die erste Rasendüngung. Mit dieser geben wir dem Rasen einen guten Start. Ich bevorzuge Langzeitdünger, die kontinuierlich Nährstoffe freigeben.

Im März legen wir Frühkartoffeln zum Antreiben in Schalen oder Einzeltöpfe mit einer zwei Zentimeter dicken feuchten Erdschicht.

Im Erdbeerbeet entfernen wir welke Blätter. Zwischen den Reihen lockern wir den Boden.

Ich möchte hier eine Lanze brechen. Immer weniger Gartenfreunde nutzen Saatgut. Vielmehr werden fertige Pflänzchen gekauft. Sicherlich hat das auch Vorteile, ich glaube aber, dass das Wissen um Aussaaten verloren geht.

Man benötigt ja schon etwas Geduld. Eine erste Hilfe ist die Samentüte selbst. Hier steht alles zu Aussaattermin und Erntetermin aber auch zur Saattiefe. Als nächstes muss man schauen, ob das Saatgut zur Direktaussaat geeignet ist. Das sind z.B. Erbsen oder Bohnen. Die können dann gleich ins Beet gesät werden. Andere Pflanzen vertragen die Frühjahrskälte noch nicht. Zu nennen sind hier z.B. Tomaten oder Paprika. Diese werden im Haus in einem Saatkasten ausgesät und vorgezogen. Sobald die Pflanzen etwas größer sind, werden diese mit einem spitzen Stöckchen in größeren Abständen umgepflanzt. Das nennt man auch Pikieren. Ab Mai kann man dann die eigenen Pflanzen in den Garten pflanzen. Bei Sämereien ist die Sortenauswahl in der Regel viel größer. Auch die Kosten sind geringer.  

Bitte dran denken. Nicht nur arbeiten, den Garten auch genießen. Ich höre gern das Konzert der Vögel in der Morgenstunde, wie sie ihre Reviere abstecken und balzen.

Euer Theo